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Entwicklung von Nanocarrier-basierten Wirkstoff-Carrier-Systemen zur topischen Behandlung entzündlicher Erkrankungen der oralen Schleimhaut

In Kooperation mit dem Institut für Biochemie der Charité Universitätsmedizin Berlin und der Freien Universität Berlin

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Über das Projekt

Orale Mukosa im Schnittbild

Die Schleimhautoberfläche der Mundhöhle stellt eine wesentliche Barriere dar, die das Eindringen von Bakterien in den Organismus verhindert, die uns aber auch bei mechanischer Belastung und vor weiteren schädigenden äußeren Einflüssen schützt. Dieser Schutz wird zum einen durch eine physikalische Barriere (Tight Junctions, stratum corneum, Speichel) und durch eine chemische Barriere (antimikrobielle Peptide) verliehen.

Aufgrund der genannten strukturellen Gegebenheiten stellt die topische Behandlung von Erkrankungen der Mundschleimhaut eine Herausforderung dar. Insbesondere der Speichel führt dazu das lokal applizierte Medikamente verdünnt und weggespült werden. Größe und chemische Struktur von Wirkstoffen, die eine effektive Penetration in Gewebe verhindern, sind weitere Limitationen für die erfolgreiche Behandlung oraler Schleimhauterkrankungen. 

Um die Bioverfügbarkeit von Wirkstoffen für die Therapie von entzündlichen Erkrankungen der Mundschleimhaut zu verbessern, müssen Wirkstoff-Carrier-Systeme entwickelt werden, die fest an die Schleimhaut adhärieren und die mukosale  Oberfläche penetrieren.

In einen interdisziplinären Ansatz mit Chemikern der Freien Universität Berlin und Biochemikern der Charité untersuchen wir neuartige Nanocarrier und Nanogele als Carrier-Systeme für die topische, antiinflammatorische Therapie an der oralen Schleimhaut. Hierbei werden die verschiedenen Nanocarrier-Systeme in ihren Eigenschaften toxikologisch und funktionell untersucht (Jager et al, 2018). Wirkstoff-beladene Nanocarrier-Systeme werden in geeigneten Modellen auf ihre anti-inflammatorischen Eigenschaften hin untersucht.



Publikationen der Arbeitsgruppe